Termine

 

 

Der TREZOR wird vorraussichtlich ab März 2017 in das Porgy&Bess übersiedeln.

 
 
 

// Fading……………..

26.05. 2016 //

19:00  // 18 Hours @ Aumannplatz // Vernissage Michael Speer

 

14.04. 2016 //

19:00  // Perception // Vernissage Shayan Kazemi

 

10.03. 2016 //

19:00 // Decoherence 1.0 // Vernissage Irradiation

 

15.01. 2016 //

19:00  // Tinnitus Studies // Vernissage Hui Ye

 

03.12. 2015 //

19:00  // glasshopper // Vernissage Thomas Öggl

 

22.10. 2015 //

19:00  // etherial_whispers // Vernissage Julian Rubisch

 

10.09. 2015 //

19:00  // haag // Vernissage Harald Günter Kainer

 

 24.06. 2015 //

19:00  Musik für Frauen und Männer  //  Vernissage Matthias Hafner + Daniel Hafner

 

16.04. 2015 //

19:00  // Vernissage Patrik Lechner

 

26.02. 2015 //

19:00  Body/Tweets // Vernissage Martin Gasser

 

15.01. 2015 //

19:00  ’entrainment .2′ // Vernissage Daniel Lercher

 

04.12. 2014 //

19:00  Industrial Claustrophobia // Vernissage Michael Zacherl

 

23.10. 2014 //

19:00 Elemente des Lebens // Vernissage Jakob Schauer, Julian Rubisch, Michael Mikolasek, Tobias Leibetseder, Thomas Oeggl, Aras Seyhan, Florian Roszkopf, Patric Redl

 

27.6. 2014 //

19:00 SPSP No.1 // Vernissage Robert Schwarz

 

8.5. 2014 //

19:00 Diebische Komplizen // Vernissage Paul Gründorfer + Julian Palacz

 

3.4. 2014 //

19:00 musst // Vernissage Moritz Scharf + Susanne Schramm und Grand Opening des TREZ[]R

Open Call

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Trezor sucht Klanginstallationen für Ausstellungsreihe im aumann

Die Kunstinitiative “Trezor” sucht KlangkünstlerInnen und KomponistenInnen für die Gestaltung von Klanginstallationen im aumann Cafe|Restaurant|Bar in Wien. Nach einem Eröffnungsevent im Lokal wird jeweils eine Klanginstallation eines ausgewählten Künstlers über sechs Wochen lang im ehemaligen Bank-Tresorraum im Untergeschoss des aumann präsentiert.

Geplant sind sowohl “Tonbandstücke” (“fixed media”) als auch in weiterer Folge generative/interaktive Werke. Derzeit können die bestehenden Stereo-Lautsprecher des Raums genutzt werden, ein Ausbau der Infrastruktur ist geplant. Ebenso nutzbar ist eine beleuchtete Vitrine.

Die Einladung richtet sich uneingeschränkt an alle interessierten KünstlerInnen unabhängig von Nationalität und Alter. Gesucht werden sowohl bestehende Werke als auch eigens für diesen Raum konzipierte Neukompositionen.

Es ist kein fixes Thema vorgegeben, aber der Aufführungsort bietet sich für Arbeiten zum thematischen Dauerbrenner Sicherheit im weitesten Sinne an. Falls eine Besichtigung der Location benötigt wird, wenden Sie sich bitte an info@trezor.at.

Interessierte KünstlerInnen sind eingeladen ihre Bewerbungen mit Konzepten bzw. einem Link zu Soundfiles bestehender Stücke und einer Kurzbio an info@trezor.at oder per Post zu schicken. Auch Rückfragen können gerne an info@trezor.at geschickt werden. Eingesandte physische Tonträger und Unterlagen können nicht retourniert werden. Teilnehmende KünstlerInnen müssen über die vollen Urheberrechte der eingereichten Arbeiten verfügen.

Die Auswahl der Stücke erfolgt durch die Mitglieder der Initiatitive. Die Reihe Trezor soll KünstlerInnen die Möglichkeit geben, ihre Arbeit im öffentlichen Raum zu präsentieren. Eine finanzielle Unterstützung bzw. Honorierung für die Präsentation der Arbeiten ist derzeit leider nicht möglich.

 

Kontakt:
info@trezor.at
www.trezor.at

Geblergasse 57/7
1170 Wien

Open Call PDF

About

 

trésor [tʀezɔʀ] (französisch): 1. Schatz 2. (pl) Schätze, Kunstschätze, Reichtümer
Tresor (deutsch): Panzerschrank, Stahlkammer
Trezor: Klangkunst im Tresorraum des aumann cafe|restaurant|bar

 

Die Reihe „Trezor“ bringt Klanginstallationen junger KomponistInnen und KlangkünstlerInnen in den öffentlichen Raum des aumann Cafe|Restaurant|Bar. Ab März werden die Gäste des aumann eingeladen im ehemaligen Tresorraum des Gebäudes in geheimnisvolle Klangwelten einzutauchen und neue Musik in einem ungewöhnlichen Ambiente zu erleben. Im Sechswochen Takt wechselnde KünstlerInnen bespielen den Raum im Untergeschoss des Aumann mit Soundinstallationen, elektroakustischer Musik und interaktiver Klangkunst. An jedem sechsten Donnerstag laden „Trezor“ und das aumann zur feierlichen Eröffnung einer neuen Klangkulisse.

Die künstlerische Beschallung öffentlicher Räume hat in der Avant Garde-Musik eine lange Tradition. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwarf Eric Satie das Konzept einer „Musique d’ameublement“ – einer Klanginstallation, die wie eine Beleuchtung Teil eines Raums ist. Der französische Komponist lieferte damit den Grundstein für viele Strömungen der Klangkunst im 20. Jahrhundert. In den 1970er Jahren entwickelte etwa Brian Eno, bekannt als Produzent von David Bowie und U2, das Konzept und der „Ambient Music“. Viele andere Klangkünstler haben seitdem mit elektro-akustischen Installationen öffentliche Räume bespielt, alltägliche Orte in ein neues Licht getaucht, akustisch interveniert und Passanten aus ihrem Alltag in neue Klang- und Erfahrungswelten entführt.

Der Tresorraum im aumann mit seiner ungewöhnlichen Geschichte und seinem intimen Ambiente eignet sich besonders für elektroakustische Bespielung und künstlerischer Auseinandersetzung. Der Raum im altehrwürdigen Eckhaus am Aumannplatz war über lange Zeit der tatsächliche Tresor einer Bankfiliale. Die Bank ist mittlerweile ausgezogen und das Haus beherbergt das aumann. Die aumann-Betreiber waren aber bemüht den Raum möglichst authentisch zu belassen und seine Eigentümlichkeit und Geschichte noch herauszustreichen.

 

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Aumannplatz 1
1180 Wien

 

Trezor im Überblick.

 

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Trezor is eine Kooperation

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Stadtteilpartnerschaften für eine lebendige Nachbarschaft!
Eine aktive und vielfältig genutzte Erdgeschoßzone macht einen Stadtteil erst so richtig lebendig. Das Projekt “Stadtteilpartnerschaften” bringt BewohnerInnen, Geschäftsleute und Institutionen vor Ort zusammen und setzt neue Impulse für das Viertel. Im Vordergrund steht die “gemeinsame Nutzung” von Räumen.

Im aumann öffnet sich ein Tresorraum für KlangkünstlerInnen
Das Café Restaurant aumann am Währinger Aumannplatz ließ sich für das Projekt der GB*9/17/18 begeistern und stellt seinen Tresorraum, ein altes „Bank-Relikt“, für KünstlerInnen zur Verfügung. Für TREZOR kuratiert ein Musikerkollektiv hier 2014 wechselnde Klangausstellungen.

Mehr Informationen über das Projekt Stadtteilpartnerschaften

 

Trezor ist eine Kooperation von TURBA Verein – zur Förderung interaktiver Medienkunst mit dem Aumann Cafe|Restaurant|Bar und der GB* 9, 17, 18 Gebietsbetreuung Stadterneuerung im Rahmen des Projektes Stadtteilpartnerschaften.

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Artists

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26.5.2016 // Michael Speer // 18 Hours @ Aumannplatz

In der Klanginstallation “18 Hours @ Aumannplatz” wird die Soundlandschaft des gleichnamigen Wiener Platzes in Musik übersetzt. Basis des Mini-Zyklus sind Field Recordings vom Aumannplatz zu verschiedenen Tageszeiten eines typischen Maitags. Ein eigens für dieses Stück konzipierter Algorithmus hat diese Aufnahmen analysiert und sie in Cello- und andere Instrumentalklänge übersetzt. Vorbeifahrende Autos werden hier zu tiefen Drones, Vogelgezwitscher zu hochfrequenten Straccato-Tönen, und so weiter.

Ziel ist aber nicht die naturgetreue und wiedererkennbare Nachahmung der Schallereignisse am Aumannplatz, sondern extreme musikalische Abstraktion. Das Resultat sind sechs Eno-esque Klangminiaturen, die Tonalität und Rhythmus des Aumannplatz zu verschiedenen Tageszeiten wiederspigeln.

Die Wiedergabe der Klanginstallation erfolgt dabei quasi in Echtzeit. Ob in der Früh, zu Mittag, am Nachmittag, am frühen oder späten Abend, oder um Mitternacht – es wird immer genau das Stück wieder gegebenen, das auf Field Recordings vom jeweiligen Tagesabschnitt basiert. In der Früh ist etwa ein Stück zu hören, das auf in der Früh gemachten Aufnahmen basiert, und so fort. Die im Tagesverlauf wechselnde akustische Stimmung der Außenwelt wird damit musikalisch gefiltert und verdichtet ins Innere des Aumann geholt.

Réka Kutas (Cello-Einspielungen)
Die Cello-Einspielungen für die Klanginstallation kommen von Réka Kutas aka Rosi Rehformen und damit von einer sehr umtriebigen Künstlerin in der experimentelle Musikszene. Sie ist als Cellistin und Vokalistin in den Bereichen Improvisation, experimentelle Musik und zeitgenössische Komposition tätig und auch immer wieder in Film-, Theater- und Tanzprojekten engagiert. Im Zentrum ihres Interesses stehen unter anderem die räumlichen Aspekte von Musik und die Materialität des Klanges. Sie studiert Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien.

Michael Speer (Konzept und Elektronik)
Michael Speer aka Michael Mikolasek ist Klangkünstler, Komponist, Musiker und Journalist in Wien. Zu seinen bisherigen musikalischen Aktivitäten zählen unter anderem zahlreiche Bandprojekte – wie etwa derzeit mit dem Elektroakustischen Kammermusikensemble -, eine Auftragskomposition für ein 14-köpfiges Ensemble und die Mitveranstaltung eines Kompositonswettbewerbs für einen selbstspielenden Konzertflügel. Von 2012 bis 2015 absolvierte er den Lehrgang für Computermusik und elektronische Medien (aka ELAK) an der Musikuniverstität Wien.

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12.04.2016 // Schayan Kazemi // Perception

The established sequence of sounds relates to the aspects of perception– it fulfills the artwork, contributes to an emotional impact on the observer. listeners are challenged to distinguish sounds not based on their source. It is the question, ‘what am I hearing?… What exactly are you hearing?’ The focus is not on the initial impact of the sound that the audience perceives, but the perception itself. the original color of sound becomes more complex and presents itself as difficult to identify, yet still very relatable to the roots of the original instrument. It is the manipulation of sound, the revolution of avant-garde art.

Schayan Kazemi - Ton-,Klang- und Zeichensetzer Lebt und arbeitet als freischaffender Musiker sowie als Kurator im Kulturzentrum Siebenstern in Wien. Studierte zeitgenössische Komposition an der Bruckneruniversität in Linz. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit Spektralmusik und grafischen Notationen und wendet diese auf Bereiche wie den der bildenden Künste ( Installationen ) und zeitgenössischen Tanz an. Sein aktuelles Projekt bewegt sich im Bereich der Architektur und präsentierte bereits Ausschnitte beim Forum für experimentelle Architektur Wien im Rahmen von” Urbo Kune ” mit dem Architekt Jan Tabor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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10.03.2016 // Irradiation // Decoherence 1.0

Irradiation – “Decoherence 1.0”
in cooperation with
Phd. Gabriela Barreto-Lemos & Phd. Mehul Malik
(IQOQI – Institute for Quantum Optics and Quantum Information, Vienna)

The System

The interference pattern (circular fringes) of a Michelson Interferometer is detected with light-to-voltage diodes. The measured voltage values control several sound-parameters of granular synthesis.
The soundwaves create changes in the fringe pattern, that in turn modulate the sound, thus creating a double-feedback mechanism between sound and light. Additionally the physical motions of people through the room create vibrations on the floor and also slight temperature fluctuations, which again influence the interference pattern and therefore the sound-parameters.

The Michelson Interferometer

A Michelson Interferometer is a common configuration for optical interferometry. A light source is directed to a semi-reflective mirror. This so-called “beamsplitter” separates the light beam into two different paths. Each of those beams is then reflected back towards the beamsplitter. When the two beams are recombined they form a typical interference pattern due to phase differences. It’s analogous to what one sees if two stones are thrown into water near each other: two sets of circular ripples that interfere when they cross each other.

The Michelson Interferometer is quite well known for two important scientific discoveries:

1. It is known for it’s use by Albert Michelson and Edward Morley in one of the most famous experiments of all time: the scientists wanted to detect the luminiferous aether, the static medium in respect to which any motion would supposedly occur. The null result of that experiment essentially disproved the existence of such an aether and at the same time obtained the speed of light in vacuum. The non existence of an absolute space was essential for the development of Einstein’s Special Theory of Relativity and the revolution in physics at the beginning of the twentieth century.

2. Recently, a huge Michelson Interferometer has gone viral, due to the first direct detection of Gravitational Waves (2016, LIGO), which were predicted by Einstein in his General Theory of Relativity (1915).

Decoherence

In Classical Mechanics, particles and waves are two separate things: waves can interfere, particles can’t. When such sinchronized waves are combined, they add to each other, creating a larger wave. If the waves are oscillating perfectly out of sync, they cancel each other out. This phenomenon is called interference, where coherence refers to the ability to produce an interference pattern.

In Quantum Mechanics, every particle is also a wave and all the astounding phenomena associated with Quantum Mechanics are the interference of these particles/waves. In a classical world, particles do not interfere and by definition cannot be coherent. Thus the quantum to classical boundary is also the boundary between coherence and lack of coherence for particles.

Decoherence is the crossing of this border, the loss of quantum properties and the return to a world where Schrödinger’s cat isn’t dead and alive at the same time. Decoherence provides an explanation for the observation of wave function collapse, as the quantum state of the system “dissipates” into the environment. A total superposition of the global or universal wavefunction still exists and remains coherent at the global level, but its ultimate fate remains an issue of interpretation.

In this installation, the interferometer, the music and the people in it constitute the decohering environment. It invites us to think about the nature of reality and shows how we are not just independent observers of the universe, but quantum objects that fleetingly interact with the quantum world around us.

(Irradiation, Gabriela Barreto Lemos, Mehul Malik)

Irradiation
is a composer, sound artist, DJ and club host as well as the co-initiator and manager of the viennese label TEMP~, founded in 2003. With it, she has published several EP’s and an album. Irradiation’s artistic output is best described as a permanent exploration of the space between repetitive and abstract, electronic music. Her latest solo releases constitute a cartography of links between electronic music and quantum theory which join the loose ends between electronic dance music and acousmatic improvisation. She has been working in several cooperations with sound- and video artists, e.g. with Chra as “Pasajera Oscura” she explores even darker spheres. One of her greatest interests lies in artistic work with science, especially (quantum)physics.

Gabriela Barreto Lemos
Is currently a senior post-doctoral fellow at the Institute for Quantum Optics and Quantum Information in Vienna, Austria. She obtained her PhD at the Federal University of Rio de Janeiro, Brazil, on decoherence caused by chaotic environments. Her undergraduate studies at the Federal University of Minas Gerais (Brazil) were in physics (major), music and philosophy (minors). Her greatest interests are in finding a dialogue between art and science and bringing the questions discussed in quantum physics to a general audience (e.g. “‪What if we were the size of an atom?“ – TEDxVienna‬ 2015).

Mehul Malik
is a Marie Curie post-doctoral fellow in the group of Professor Anton Zeilinger at the Institute for Quantum Optics and Quantum Information in Vienna, Austria. Originally from New Delhi, India, Mehul received his PhD in Optics in 2013 from the University of Rochester. Before that, he studied Physics and Art at Colgate University, NY. He is currently working on creating the first multi-photon entangled states in high dimensions using twisted light. His broader interests lie in the fields of fundamental quantum optics and information, as well as in starting a conversation between science and art.

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15.01.2016 // Hui Ye // Tinnitus Studies

Tinnitus ist eine auditive Wahrnehmung von Klängen, die ohne physikalische Vibrationen entstehen. Die Betroffenen hören Geräusche die in der Welt außerhalb ihres Körpers nicht existieren. Diese Hörerfahrung ist zwanghaft und absolut intim. Mittels auditiver sowie sprachlicher Werkzeuge sucht die Künstlerin in der Arbeit nach möglichen Zugängen zu diesem Phänomen, der einen kleinen Einblick in die inneren Wahrnehmungswelten der Betroffenen und ihre Leiden geben lässt. Durch die Vertonung der Tinnitusempfindungen kann diese absolut persönliche und dabei zwanghafte Hörerfahrung simuliert und damit in eine Gemeinschaftsempfindung transformiert werden.

Canton, China geboren; 2004-­‐2011, Masterstudium auf Richtung Komposition und elektroakustische Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, absolviert in 2011; 2007, Auszeichnung der Theodor Körner Stiftung; Ab 2010, Diplomstudium auf Richtung Digitale Kunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien; 2012, Startstipendium des BMUKK; Ab 2014, Masterstudium auf Richtung TransArts an der Universität für Angewandte Kunst Wien.

Im Moment lebt und arbeitet sie als Komponistin, elektroakustische Musikerin und Videokünstlerin in Wien. Zu ihren Arbeiten zählen zahlreiche instrumentale und elektroakustische Kompositionen, Klang-­ und Videoinstallationen sowie elektroakustische, audiovisuelle Inszenierungen. Sie konzentriert sich in der Arbeit oft auf der Beziehungen zwischen Hör- und Sichtbaren, der Transformation zwischen auditiven und visuellen Elementen. Ihre Arbeiten sind aufgeführt/ausgestellt im Carinthischen Sommer, Jeunesse Wien, Weltmusik Tage 2012 Flandern Belgien, Mediengestival 2012 Tübingen Deutschland, Moozak Festival Wien, Wien modern, Klangmanifeste 2012/13, shut up and listen 2009, OCAT-­OCT Comtemporary Art Terminal ShenZhen China, Timesmuseum Canton China, Palais Kabelwerk Wien, Brut Konzerthaus, mediaopera Rindehalle St.Marx, Tanzquartier Wien, Das Weisse Haus Wien, Tricky Woman 2014 Wien, Künstlerhaus Wien.

yehui.org

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03.12.2015 // Thomas Öggl // glasshopper

Die Installation beschäftigt sich mit luzidem Träumen. Alltagsgegenstände werden in eine alternative klangliche Realität eingebunden und erschaffen die Vorstellung einer weiten Landschaft. Erinnerungen spielen dem Träumenden einen Streich und schleichen sich in diese konstruierte Umgebung ein. Fluten von Assoziationen streichen über die Zuhörerin hinweg und führen schließlich zurück zum Anfangsort des Geschehens.

Thomas Öggl, 1992 in Südtirol geboren, studierte in Wien an der mdw und schloss im November 2015 den Lehrgang für Computermusik und elektronische Medien (ELAK) ab. Er interessiert sich hauptsächlich für Klangtexturen und verfolgt häufig einen intuitiven Ansatz in seinen Kompositionen. Außerdem beschäftigt er sich mit der Interaktion zwischen Mensch und Computer und den verschiedenen Ansätzen kontaktloser Klangsteuerung.

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22.10.2015 // Julian Rubisch // etherial_whispers

Die Installation greift die ständige Flut an Information auf, die über elektromagnetische Wellen in Form von Funk, Radio, Wireless LAN, Mobilfunk, Wechselstrom usw. verbreitet wird und somit im von Menschen bewohnten Raum omnipräsent ist, wenn auch von den meisten völlig unbemerkt. Sie bildet eine Skulptur um bzw. mit mehrere(n) Kopfhörern, die gleichzeitig als Klang-Projektoren und -Sensoren dienen (jeder Lautsprecher kann durch Umpolung relativ einfach in ein – sehr unempfindliches – Mikrophon verwandelt werden).

Aus den genannten Quellen gesammeltes Audiomaterial erzeugt ein sich ständig änderndes Kontinuum an Repräsentationen elektromagnetischer Kommunikation. Damit wird die sensorische Hyperästhesie des Informationszeitalters hörbar ins Zentrum der Aufmerksamkeit des Publikums gerückt; durch die offensichtliche Bezugnahme auf das Spiel „stille Post“ wird außerdem die Fragilität und Ambivalenz von Kommunikation an sich hervorgehoben und ein destruktives Element eingeführt.

Julian Rubisch, 1981 in Wien geboren, lebt und arbeitet in Wien. Er studierte von 2004-2009 Telekommunikation und Medien an der FH St. Pölten, wo er seit 2007 am Institut für Creative Media Technologies der FH St. Pölten als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Research Group Audio Design tätig ist. Er war unter anderem an den Forschungsprojekten “AllThatSounds – Soundlibrary” und “GeMMA – Generative Music for Media Applications” beteiligt. Seine Hauptinteressensgebiete umfassen Sound&Music Computing, Sonic Interaction Design, Augmented Reality Audio, Soundscape Studies, Computermusik, Klangkunst und interaktive Medieninstallationen.

Aufführungen / Performances / Installationen an/in ZKM Karlsruhe, Festspielhaus Baden-Baden, Ernst Krenek Forum Krems, Science Center Netzwerk, European Researchers’ Night, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Klangturm St. Pölten, Oskar Kokoschka Haus Pöchlarn, International Computer Music Conference, Sound & Music Computing Conference, Audio Mostly Conference, AES Conference.

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10.09.2015 // Harald Günter Kainer // haag

Die Zuspielung thematisiert das Ambiente des Raums in seiner ursprünglichen Funktion. Das verwendete Klangmaterial besteht dabei ausschließlich aus Aufnahmen aus der Natur. Diese werden über zwei Deckenlautsprecher in den Tresorraum projiziert. Durch verschiedene Klangbearbeitungen wird das Verhältnis zwischen einem verschlossenen Raum und der Außenwelt immer wieder neu ergründet.
Die Gestaltung der Glasvitrine – eine Anordnung von Fotografien – stellt eine Art Interpretation der Zuspielung dar. Das Bildmaterial zeigt die verwendeten Klangquellen.

Harald Günter Kainer (*1985, A)
Klangkünstler, Komponist; Studium bei Clemens Gadenstätter und Marko Ciciliani an der Kunstuniversität Graz; arbeitet vorwiegend im Bereich Fixed-Media und Klanginstallation.

haraldguenterkainer.net

 

 

 

 

Matthias+Daniel_Hafner

24.06.2015 // Matthias Hafner + Daniel Hafner // Musik für Frauen und Männer

Der funktionelle Aspekt, die Beschallung der Toilettenanlage für die Besucher des Café Aumann durch das Projekt “Trezor”, ist für die Brüder Daniel und Matthias Hafner Ausgangspunkt ihrer Lautsprecher-Bespielung. Ihre Arbeit gibt Orientierungshilfe und erfüllt zugleich ihren Zweck als subtil auf das Befinden des Besuchers einwirkende Hintergrundmusik. Dabei stellen sie sich der Herausforderung die obsessiven Wiederholungen der banalen sprachlichen Anweisung in einer gefühligen musikalischen Form aufzulösen.

Daniel Hafner (*1979, A)
Jenseits von Fake und oberflächlicher Trickserei sind die Interventionen des bildenden Künstlers Daniel Hafner angesiedelt, obwohl sie hart an der Grenze zwischen Alltagsrealität und erkennbarem künstlerischen Eingriff agieren. Implizit werden damit auch die jeweils spezifischen Ortsgeschichten thematisiert und die BetrachterInnen in ein subtiles künstlerisches Spiel mit potentiellen Möglichkeiten der uns umgebenden Lebenswelt gelockt.

Matthias Hafner (*1984, A)
Als Musiker und Klangkünstler fühlt sich Matthias Hafner vorrangig im angewandten Kontext zuhause. Sound Design und Musik sind zwei Disziplinen, die in seiner Arbeit zumeist verschmelzen. Mit seinen “sonorealistischen” Werken, ein Begriff den Matthias Hafner selbst ins Leben gerufen hat, verleiht er der Kunst des Geräuschemachers, dessen Ursprung in Film und Hörspiel liegt, eine musikalische Autonomie. Im Umkehrschluss ist für ihn über die funktionelle Aufgabe des Sound Design hinaus auch die musikalische Dimension desselben zentraler Angelpunkt.

www.matthiashafner.com
www.danielhafner.com

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16.04. 2015 // Patrik Lechner

Patrik Lechner ist Wien im Jahre 1986 geboren. Im Alter von 16 Jahren begann er sich für synthetische Musik zu interessieren und entwickelt seither Software zur improvisation von Audio und Video Material. Bis dato hatte er Konzerte in Österreich, Italien, Deutschland, Dubai und Shanghai, wo er für 3 Monate auf der Weltausstellung 2010 regelmässig spielte. Viele Kollaborationen mit Bildenden Künstlern, klassischen Komponisten wie auch Performance Künstlern bringen vielfalt in seine Arbeit. Momentan arbeitet er sowohl als Lektor wie auch als als wissenschftlicher Assistent beim Institut of Creative Media Technology der Fachhochschule St.Pölten. Er gab bereits einen Workshop zur integration von Max/MSP in den Theaterbetrieb für die Tontechniker des Burgtheaters und schrieb kürzlich das Buch “Multimedia Programming Using Max/MSP and TouchDesigner“(erschienen bei Packt Publishing).

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26.02. 2015 // Martin Gasser // Body/Tweets

Audiovisuelle Installation

“Body/Tweets” generiert aus Twitter-Texten im Internet in Echtzeit elektronische Klänge. Die Tweets werden nach Schlüsselwörtern gefiltert, die sich auf Körperteile und Organe beziehen.
Ausgangsbasis für die durch vorher festgelegte Kompositionsregeln hergestellten Sounds sind körpereigene Geräusche des Künstlers.
Die Installation ist eine Reflexion über das Thema Privatsphäre in unterschiedlichen Kontexten. Während Benutzer sozialer Medien wie Twitter wenig Hemmung haben, intime Details zu veröffentlichen, ist die Thematisierung der Funktionsweise und der Problembereiche des menschlichen Körpers im realen Leben ein Tabu. Er wird im Wesentlichen auf eine zu optimierende und im Idealfall unhörbare Schale beschränkt, in dem das Bewusstsein “wohnt”.

Martin Gasser, Forscher&Ingenieur, Klang- und Medienkünstler, geboren und aufgewachsen in Klagenfurt, lebt in Wien, Beschäftigung mit Musik und Technologie seit frühester Jugend, Studien der Jazzgitarre, Computermusik und Informatik. Zahlreiche Projekte in den Grenzbereichen zwischen Musik, Computergrafik und Artificial Intelligence. Forscht am Österreichischen Forschungsinstitut für Artificial Intelligence (http://www.ofai.at) im Bereich Intelligent Music Processing.

www.martingasser.com

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15.01. 2015 // Daniel Lercher // ‘entrainment .2′

Installation für Körperschallwandler, Klangschale, Wasser & Glühbirne

Über einen Kopfhörer an der Vitrine werden Theta-Wellen mittels zweier Sinustöne mit leicht unterschiedlicher Frequenz erzeugt, um einen Wachtraum-Zustand zu induzieren. Diese Differenzschwingung steuert auch den Flicker einer Glühbirne innerhalb der Vitrine, die über einer Klangschale – gefüllt mit etwas Wasser – hängt. Unter der Klangschale ist ein Köperschallwandler befestigt, der mittels sehr tiefer Frequenzen unterschiedliche Wellenpatterns an der Wasseroberfläche produziert.

daniel lercher wurde in judenburg geboren und lebt heute als freischaffender komponist, musiker und klangkünstler in wien. er absolvierte hier den lehrgang für computermusik und elektronische medien an der universität für musik und darstellende kunst. in seinen arbeiten beschäftigt sich lercher mit elektroakustischen kompositionen/improvisationen, live-elektronik, phonographie, installationen, radiokunst, musik für tanz & film, etc.

konzerte/performances/installationen auf allen kontinenten ausser afrika & antarktika. zahlreiche kollaborationen mit in- und ausländischen musikerinnen und künstlerinnen.

http://lercher.klingt.org

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4.12.2014 // Michael Zacherl // Industrial Claustrophobia

Klanginstallation für Schaukasten und Deckenlautsprecher

Ein gestürzter Eurobehälter als Sockel und Teile eines Industrieracks als Rahmen tragen unterschiedliche Elektronikmodule analoger Klangerzeugung. Reduziert auf das Wichtigste, unbeweglich und eng umschlossen von einem Glasbehältnis das auch als Vermittler der erzeugten Schallereignisse an die Umwelt dient. Die verwendete Elektronik, technologisch ein Produkt der Musikindustrie aus den Sechzigern, wird hier entfremdet und amorph dargestellt. Das ausschließlich damit generierte Klangspektrum ist an das von Industrial Music angelehnt und wird auf zwei Ebenen hörbar: live über den Schaukasten und als Zuspielung über die Deckenlautsprecher.

Michael Zacherl, Klangkünstler, Musiker, Komponist und Ingenieur lebt und arbeitet in Wien. Seit früher Jugend Beschäftigung mit elektronischen Klangerzeugern und präparierten traditionellen Instrumenten. Ausbildung in traditioneller Percussion sowie New-Percussion. Entwicklung von Techniken freier Improvisation mit Naturinstrumenten.
Seit 2003 freie Improvisation mit Elektronik, 2005 Gründung des Duos blauwurf mit Eric Schörghofer.
Mitglied des Kollektivs snim – Spontanes Netzwerk für improvisierte Musik – und des Wiener Geräuschorchesters.
Live-Performances im Bereich von Improvisation bis Interpretation. Solo-Auftritte mit selbstentwickelter Live-Elektronik sowie akusmatische Präsentationen eigener und fremder Werke im Rahmen von Festivals und Residencies im In- und Ausland.

Interessiert an Technologien jeden Zeitalters sowie deren Kombination, fokussiert auf Musik-Performance und Forschung an Klang und seiner Wirkung.

http://mz.klingt.org

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23.10. 2014 // Jakob Schauer, Julian Rubisch, Michael Mikolasek, Tobias Leibetseder, Thomas Oeggl, Aras Seyhan, Florian Roszkopf, Patric Redl // Elemente des Lebens

Eine kollaborative Komposition des Kollektives Jakob Schauer, Julian Rubisch, Michael Mikolasek, Tobias Leibetseder, Thomas Oeggl, Aras Seyhan, Florian Roszkopf, Patric Redl.

„Elemente des Lebens“ basiert auf der Zusammensetzung wesentlicher Elemente und Moleküle, die für die Entstehung lebender Organismen notwendig sind. Die Elemente des Periodensystems Wasserstoff (H), Sauerstoff (O), Kohlenstoff (C), Stickstoff (N), Phosphor (P), Eisen (Fe), Kalium (K) und Kalzium (Ca) werden im ersten Teil des Stückes in Reihenform dargestellt. Grundlage der Reihe sind Teilkompositionen, aus Klangmaterial von bearbeiteten Fieldrecordings, Foley Aufnahmen, modularen Synthesizern und Instrumentalaufnahmen, die zu kurzen geschlossenen Fragmenten zusammengesetzt sind.

Der zweite Teil des Stücks zeigt die Entstehung wichtiger organischer Verbindungen aus den in der Exposition vorgestellten Elementen. Durch Schichtungen des in den Elementen enthaltenen Klangmaterials werden die Moleküle Wasser, Kohlendioxid, Glucose, Aminosäure, Adenosintriphosphat und Hämoglobin konstruiert. Die einzelnen Moleküle sind wieder geschlossene Klang-Stücke und werden in Reihenform präsentiert.

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27.6. 2014 // Robert Schwarz // SPSP No.1

Self-Propelled-Sound-Particles No.1 / A (stereo / 20:00 min / 2014 / R.Schwarz)

Teil 1 der Serie „Self-Propelled-Sound-Particles“ widmet sich dem Klangspektrum der Stubenfliege (Musca domestica).
Isolierte und verstärkte Nahaufnahmen von Fliegenschwärmen als alleinige Klangerzeuger fokussieren auf die akustischen Eigenschaften dieser Fluginsekten.
Projiziert in den technischen Raum des ehemaligen Tresors, lässt der Fliegenschwarm als biologische Einheit, die Überschneidung seltsamer Territorien entstehen.
Zeitgleich zur Eröffnung im Trezor erscheint die Komposition auf Audiokassette, veröffentlicht vom Label MUDBLOB tapes. Für die Seite B des 40 minütigen tapes wurde die tonale und rhythmische Struktur des Stückes extrahiert und in Steuerspannungen übersetzt. Diese kontrollieren unter anderem analoge Oszillatoren und Filter von modularen Synthesizern.
(Das Stück war in einer erweiterten 4-Kanal Version dieses Jahr ebenfalls in der Vuorikaiku Sound Gallery in Helsinki zu hören.)

mudblob.tumblr.com
r-schwarz.tumblr.com
Robert Schwarz – born in Vienna; lives and works in Vienna

http://r-schwarz.tumblr.com

www.soundcloud.com/schwarz

Robert Schwarz has developed a singular body of work around sound, space and architecture in various artistic and experimental settings. His approach is complemented by ongoing research in sound studies, that sets the basis for his artistic work, which comprises installations, objects as well as music. He has studied architecture and computer music in Vienna and Sound Studies at the Berlin University of the Arts. Within his work, those fields are merging to new and poetic dimensions.

His works have been presented at museums and festivals as Ars Electronica, Club Transmediale, Singuhr Hörgalerie, Haus der Kulturen der Welt, Moscow International Biennale for Young Art, Wiener Festwochen, TONSPUR für einen öffentlichen raum and Kunsthalle Wien. Further he is a founding member of the transdisciplinary design agency mostlikely and the Berlin sound art collective Berg26, was a member of the Vienna Noise Orchestra, was one half of the band Madchen Amick, performed as Modularsynthorchester with Patrick Pulsinger, does the audio processing and live electronics for Georg Nussbaumer ́s 16 hours Wagner tour de force Ringlandschaft mit Bierstrom and lately joined Sonic Mmabolela, the annual South African residency for composers initiated by Francisco Lopez.

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8.5. 2014 // Julian Palacz + Paul Gründorfer // Diebische Komplizen

Diebische Komplizen
Zwei begabte und gründliche Verbrecher, Meister ihrer Fächer, wollen eine Bank ausrauben. Der Plan scheint zunächst unausführbar, da sowohl Alarmanlage als auch Safe als unüberwindbar gelten. Doch das Profi-Team glaubt, den perfekten Plan gefunden zu haben: Wer heutzutage als Einbrecher erfolgreich sein will, muss etwas mehr bieten als Strumpfmaske und vorgehaltene Pistole. Sie beweisen das eindrucksvoll mit Hilfe modernster Computertechnologien. Ein Abenteuer mit ungeahnten Dimensionen, an der eine Menge Leute brennend interessiert sind.

Ausserdem enthalten: Rififi (1955), Take the Money and Run (1969), Thief (1981), Sneakers (1992), Robot & Frank (2012), u.a.

Julian Palacz lebt und arbeitet als bildender Künstler und Technologe in Wien. Er studierte an der Universität für angewandte Kunst Wien unter Tom Fürstner, Peter Weibel und Virgil Widrich. Mit Werkzeugen und Arbeitsweisen der Überwachung und Datenvisualisierung forscht er an neuen Formen von Portraits und Selbstportraits, welche aus persönlichen Daten bestehen, Spuren, die wir tagtäglich in unserer digitalen Welt hinterlassen.  www.palacz.at

Paul Gründorfer beschäftigt sich aktuell vor allem mit experimenteller Musik und Klanggestaltung, Soundinstallationen bzw. Soundinterventionen. Der Fokus liegt auf echzeitfähigen Systemen die autonom von der räumlichen Situation agieren, oder improvisativ gespielt werden können. Dafür verwendet werden ‘real time audio synthesis’ Programmiersprachen wie Supercollider, PureData, oder Microcontroller und kleine analoge Schaltkreise.

Weitere Informationen sind auf www.tricx.net zu finden.

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3.4. 2014 // Moritz Scharf + Susanne Schramm // musst

„musst“ ist eine Aneinanderreihung und Überlagerung von Befehlsformeln, deren Inhalt und Struktur mit dem Ort verwoben sind: Hier unten, weit unter der alltäglichen Wahrnehmungsgrenze, entfalten die verinnerlichten Zwänge und selbst auferlegten Pflichten erst ihre Wirkung. Mit vorwiegend dunklen Vokalen bewegen sich die geflüsterten Anweisungen auch in der Tiefe der sprachlichen Laute und am unteren Limit des Hörbaren. Der aufgenommene Text ist gemischt mit verfremdeten Bruchstücken. Die Verfremdung findet Anleihen in der Musique Concrète und streift auch den Bereich der Granularen Synthese. Gearbeitet wird mit modularen Synthesizern und Software. Die durch die Verfremdung enstehenden Schwingungen verstärken das zwanghafte Klangbild, das von den Befehlsformeln gemalt wird.

Susanne Schramm, geb. 1983, lebt in Wien; Autorin von Kurzprosa // schrammlit.wordpress.com; Improvisationstheater-Spielerin // freilos.at; Mitglied im Kulturnetz Hernals. (Foto © Renate Wieser)

Moritz Scharf, geb. 1980, lebt in Wien; Musiker, Synthesist // soundcloud.com/moritzscharf;
Mitinitiator der Facebookgruppe „Vienna Modular“ // facebook.com/groups/viennamodular
Teil von Endorphin.es (Foto © Hanna Leuchs)

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